Der Brandanschlag auf einen Kältebus der Berliner Stadtmission hat uns schockiert.
„Das ist ein Nackenschlag für alle engagierten Akteur*innen in der Berliner Kältehilfe, vor allem für die vielen hochmotivierten ehrenamtlichen Helfer*innen, die viel Herz und Zeit in die Kältehilfe investieren“, sagt Ekkehard Hayner, Geschäftsführer der GEBEWO, „als koordinierende Stelle der Berliner Kältehilfe wissen wir, wie existenziell wichtig der Erfrierungsschutz in den kalten Monaten für obdachlose Menschen ist. Die aufsuchende Arbeit der Kälte- und Wärmebusse sind dabei ein ganz wichtiger Baustein der Kältehilfe, besonders für die Menschen, die aus verschiedenen Gründen nicht in die Notschlafstellen kommen.“
Um das bestehende Angebot zu sichern, war schnelles Handeln gefragt. Wir haben unseren Kolleg*innen der Stadtmission daher kurzfristig den LöwenHerzBus zur Verfügung gestellt. Ekkehard Hayner: „Für uns ist es selbstverständlich, in dieser Situation zu helfen. Der LöwenHerzBus verteilt über das ganze Jahr Spenden an obdachlose Menschen und Hilfeeinrichtungen, wird auch in der Hitzehilfe eingesetzt. Die für die nächsten Tage geplanten Fahrten des Busses können wir auf andere Fahrzeuge verteilen oder auch zeitlich etwas strecken. Aktuell hat der Erfrierungsschutz für obdachlose Menschen absoluten Vorrang.“
Gestern am frühen Nachmittag übergab Ekkehard Hayner das Fahrzeug an Benjamin Schöler, der bei der Berliner Stadtmission die Einsätze der Kältebusse koordiniert. Benjamin Schöler zeigte sich beeindruckt von der großen Hilfebereitschaft, die die Berliner Stadtmission von vielen Seiten nach dem Brandanschlag erfahren hat.
Solidarität nach Brand - Kältebus-Ersatz für Berliner Stadtmission | rbb
Mit dem LöwenHerzBus sind unvermindert drei Kältebusse am Start – für Menschen, die in eisigen Nächten dringend Wärme, heiße Getränke und einen sicheren Schlafplatz brauchen.
Der LöwenHerzBus ist eine Spende des Lions Club Berlin und wird gefördert durch Spendenmittel der Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.